Lucien Le Moine

Burgund, Frankreich

„Finger weg“ und „persönliche Verantwortung“ – so lauten die scheinbar gegensätzlichen Prinzipien von Mounir und Rotem Saouma, die 1999 ihr Unternehmen Lucien Le Moine gründeten. Sie arbeiten als ‚Négociant éleveur‘, d.h. sie kaufen Grundweine von anbauenden Winzern. Aber nicht irgendwelche. Und nicht irgendwoher. Denn neben einem Bourgogne Blanc entstehen fast ausschließlich Grand Cru und Premier Cru von der Côte d'Or in ihrem Keller: Chassagne-Montrachet, Corton-Charlemagne, Clos de la Roche, Bonnes-Mares, Meursault – um nur einige wenige zu nennen.       Mehr lesen

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Story

Die Meister der Nicht-Intervention

Das Paar hat sich einer extrem minimalistischen und schonenden Weinbereitung verschrieben: kein Umpumpen, keine Schönung, keine Filtration, aber ein langes Lager auf der Feinhefe kennzeichnen das Herangehen. Kurz: Nicht intervenieren. Auch die Maxime der persönlichen Verantwortung hat Folgen: Nur 300 bis 900 Flaschen werden je Lage produziert; und insgesamt nie mehr 30.000 Flaschen oder 100 Fässer, denn das ist für die beiden die Grenze dessen, was sie überblicken können: „Von Hand, von uns selbst“, wie Mounir sagt.

Aber bei den Barriques gibt es keinen Zufall

Persönlich bekannt ist der Lieferant des edlen Fassholzes aus dem Wald von Jupilles. Persönlich bekannt ist der Küfer, die Barriques anfertigt und röstet – nach den Anweisungen von Mounir und Rotem von Sorte zu Sorte, von Lage zu Lage, von Jahr zu Jahr angepasst. Eine weitere Besonderheit: Durch den Verzicht auf Umpumpen ist das natürliche CO2 aus der malolaktischen Gärung stärker vorhanden als üblich – daher raten Mounir & Rotem Saouma alle ihre Weine zu dekantieren. Jeder Wein, der den Namen Lucien Le Moine trägt, ist der Tradition verpflichtet, zutiefst individuell und entzieht sich jeglichen Vergleichen.

Fakten
Land:Frankreich
Region:Burgund
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