Angelo Gaja

Piemont, Italien

Diesen Titel muss man sich erstmal verdienen: „Angelo nazionale“. Das klingt im Italienischen schon wie Musik und jeder weiß sofort, dass Angelo Gaja (*1940) gemeint ist – jener piemonteser Winzer aus dem Ort Barbaresco, der den Wein gleichen Namens zu einer weltbekannten Marke gemacht hat. Gegründet hatte das Weingut Urgroßvater Giovanni im Jahr 1859 und als Angelo im Jahr 1961 die Leitung übernahm, war in den Osterias rund um Alba das Grummeln nicht zu überhören und das Kopfschütteln kaum zu übersehen.       Mehr lesen

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von bis
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94 Wine Advocate
1988 Barbaresco Sori Tildin
Angelo Gaja, Piemont 1988 Barbaresco Sori Tildin
540,00 € *
0.75 l (1 l = 720,00 €*)
95 Wine Spectator
2001 Costa Russi Langhe
Angelo Gaja, Piemont 2001 Costa Russi Langhe
398,00 € *
0.75 l (1 l = 530,67 €*)
89 Wine Spectator
1986 Barbaresco Costa Russi
Angelo Gaja, Piemont 1986 Barbaresco Costa Russi
398,00 € *
0.75 l (1 l = 530,67 €*)
94 Wine Spectator
1986 Darmagi Cabernet Sauvignon
230,00 € *
0.75 l (1 l = 306,67 €*)
92 Wine Spectator
1988 Darmagi Cabernet Sauvignon
250,00 € *
0.75 l (1 l = 333,33 €*)
93 Wine Spectator
1986 Barbaresco Sori Tildin
Angelo Gaja, Piemont 1986 Barbaresco Sori Tildin
398,00 € *
0.75 l (1 l = 530,67 €*)
Story

Seine Einzellagen-Barbaresco gehören ins oberste Regal

Denn schon bald kam der studierte Önologe (Alba und Montpellier) mit revolutionären Ideen um die Ecke: Ertragsreduzierung durch ‚Grüne Lese‘ im Sommer, temperaturkontrollierte Gärung, internationale Rebsorten, Barriquefässer – der ganze neumodische Kram, den die Altvorderen hier in der Landschaft Langhe eher für Teufelszeug hielten. Aber Ragazzo hat sich durchgesetzt: Seine Einzellagen-Barbaresco Costa Russi, Sorì Tildìn und Sorì San Lorenzo erregten globales Aufsehen und die internationale Weinkritik sortierte die Gaja-Weine immer ganz oben ins Regal der „knapp-unter-Hundert“-Elixiere ein. Für Weinkritiker Antonio Galloni ist der 100% Nebbiolo ‚Sorì San Lorenzo‘ „ein ewiger Wein“.

Von Nord nach Süd: Angelo Gaja hat Italiens Weinlandschaft verändert

Die Wirkung von Angelo Gaja auf die italienische Weinkultur lässt sich allenfalls mit Piero und Lodovico Antinori vergleichen. Und wie diese Herren schaute sich Angelo in Italien genauestens um und erwarb Weingüter mit großem Potenzial wie Ca’ Marcanda in der Maremma oder Pieve Santa Restituta in Montalcino. Sein jüngstes Projektheißt ‚Idda‘: die Reben wachsen an den Südwesthängen des Ätna auf Sizilien. Aber keine Sorge: Zuhause kümmern die Kinder Gaia, Rossana und Giovanni darum, dass Gaja bleibt was es ist: Eine italienische Ikone.

Fakten
Land:Italien
Region:Piemont
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