Gian Luca Mazzella
Jahrzehntelang hatte Gian Luca Mazzella die Vision eines eigenen unsterblichen Weins. Seine Vorstellungen waren ebenso klar wie anspruchsvoll. In Irpinia, einer Unterregion Kampaniens, fand er 2019 endlich sechs Hektar, die für sein Vorhaben ideal waren.
Getrieben von einem bedingungslosen Qualitätsanspruch übersetzt Mazzella hier mit konsequenter Handarbeit und in perfektem Einklang mit der Natur das einmalige Terroir in einen Wein, der die Welt zum Staunen bringt. "Ich glaube nicht an Rezepte, sondern an einen ständigen Dialog mit der Umgebung: dem Weinberg, dem Most, dem Wein, der Gemeinschaft.“ (Gian Luca Mazzella)
Der Paterico hat das Potenzial zur Legende.
Mehr lesenVinous
Gian Luca Mazzella, Kampanien
2021 Paterico Taurasi Riserva (3er OHK)
Inhalt: 2,25 l (464,44 € / 1,00 l)
Vinous
Gian Luca Mazzella, Kampanien
2021 Paterico Taurasi Riserva
Inhalt: 0,75 l (478,67 € / 1,00 l)
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Gian Luca Mazzella, Kampanien
2021 Paterico Taurasi Riserva
Inhalt: 1,5 l (706,00 € / 1,00 l)
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Gian Luca Mazzella, Kampanien
2020 Paterico Taurasi Riserva
Inhalt: 1,5 l (706,00 € / 1,00 l)
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Gian Luca Mazzella, Kampanien
2020 Paterico Taurasi Riserva
Inhalt: 0,75 l (478,67 € / 1,00 l)
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Gian Luca Mazzella, Kampanien
2020 Paterico Taurasi Riserva (6er OHK)
Inhalt: 4,5 l (464,44 € / 1,00 l)
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Gian Luca Mazzella, Kampanien
2019 Paterico Taurasi Riserva (6er OHK)
Inhalt: 4,5 l (464,44 € / 1,00 l)
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Gian Luca Mazzella, Kampanien
2019 Paterico Taurasi Riserva
Inhalt: 0,75 l (478,67 € / 1,00 l)
Story
Gian Luca Mazzella
Bereits als Teenager verkostete Gian Luca Mazzella systematisch große und noch größere Gewächse. Über 30 Lebensjahre verbrachte er mit und bei renommierten Weingütern in Frankreich, Deutschland, dem Piemont und im Veneto.
Erst, um zu lernen und zu verstehen, dann um zu beraten. Dabei ging es ihm immer darum, das Maximum an Weinqualität zu erreichen. Zunächst für seine Kunden, dann für seinen eignen Wein.
In Rom geboren, in der Weinwelt zuhause. So lässt sich der Mensch Gian Luca Mazzella am besten beschreiben. Seine Eltern legten ihm den Wein quasi in die Wiege. Zunächst brachte er Weine als Journalist einem großen Publikum näher. Er schrieb für den Wine Spectator, Jancis Robinson, den Feinschmecker und den Gambero Rosso, oder begeisterte mit seiner RAI-Dokumentation „Ein Jahrhundert Riesling“ im italienischen Fernsehen.
Außerdem moderierte er Jahrhundert-Weinproben zu den Themen Riesling oder Silvaner für den VDP. Für gut zwei Jahrzehnte beriet er zudem renommierte Weingüter, hauptsächlich in Italien.
Herkunft
Irpinia liegt in der DOCG Taurasi in Kampanien. Hier baut man bereits seit vorchristlicher Zeit Wein an.
Die Landschaft ist von sanften Hügeln und dichten Wäldern ebenso geprägt wie von schroffen Gebirgen. An diesem malerischen Ort bewirtschaftet Gian Luca Mazzella insgesamt sechs Hektar Rebfläche, die sich auf sechs unterschiedliche Weinberge verteilen.
Vier davon befinden sich auf einer Höhe von 530 Metern über den Meeresspiegel. Sie beherbergen bis zu 50 Jahre alte Aglianico-Reben, die von den starken Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht - im Sommer können es gut 20 °C Unterschied sein - profitieren.
Terroir
Gian Luca Mazzellas Parzellen befinden sich auf einer der ältesten und einzigartigsten geologischen Formation in der DOCG Taurasi.
Die Böden sind dementsprechend komplex: Kalkhaltiger Lehm, der partiell mit Tuff durchsetzt und reich an Steinen und vulkanischer Asche ist, wechselst sich mit Schlamm- oder Sandschichten ab, in denen man Fossilien aus dem Pilozän-Zeitalter finden kann. Um dieses Terroir so ursprünglich wie möglich zu halten, bearbeitet Mazzella die Böden nur minimal.
Es wird weder gegraben noch gepflügt. Zudem setzt der Winzer auf Spontanbegrünung, um die Artenvielfalt im Boden zu bewahren. Auf Bewässerung wird komplett verzichtet. Kupfer und Schwefel kommen nur in kleinsten Mengen zum Einsatz. Um die Reben vor Krankheiten zu schützen, verwendet Mazzella Algen und Kräuter.
Rebsorte
Die rote Rebsorte Aglianico ist auf mehreren Ebenen eine echte Besonderheit. Zum einen haben wissenschaftliche Untersuchungen aus dem Jahr 2021 bewiesen: Sie ist ein echtes Unikat.
Es gibt keinerlei genetische Verwandtschaft zu anderen Trauben. Damit gilt die Rebsorte inzwischen als einer der Stammväter des italienischen Weinbaus. Zum anderen gibt es wahrscheinlich keine andere rote Rebsorte, die einen derart langen Vegetationszyklus hat. Der Austrieb erfolgt im April, während die Lese in der Regel erst im November stattfindet.
Aufgrund der Höhenlagen reifen die Aglianico-Trauben von Gian Luca Mazzella besonders langsam. Dadurch hat er den Luxus, erst zu ernten, wenn die Schale reif ist - und nicht, weil die Beeren zu viel Zucker enthalten. Aufgrund der teilweise uralten Reben ist der Ertrag per se sehr gering. Für eine maximale phenolische Reife setzt Mazzella darüber hinaus auf extrem niedrige Hektarerträge zwischen 11 bis 12 hl/ha! Das wiederum ermöglicht einen sehr konzentrierten, tiefgründigen und komplexen Wein, der nicht von hohen Alkoholwerten getragen wird.
Vinifikation
Nach der Handlese werden die Trauben in kleinen Behältern zur Kelter transportiert und entrappt. An einem Sortiertisch kontrollieren sechs Personen die einzelnen Beeren hinsichtlich ihrer Qualität und sortieren sie bei Bedarf aus.
Die Trauben werden weder angequetscht noch gepresst, sondern ganz gelassen. Sie kommen ohne Zugabe von Sulfiden in Gärbottiche aus Holz, Kermaikamphoren oder Stahl.
Die spontane alkoholische Gärung ohne Zugabe von Sulfiden dauert, je nach Jahrgang, etwa drei Wochen, wobei der Wein mehrmals täglich umgepumpt und umgefüllt wird (Pigeage). Die anschließende Mazeration beläuft sich auf bis zu vier Monate – ebenfalls abhängig vom Jahrgang.
Danach werden die Trauben in eine vertikale Presse gegeben, die auf „Null Druck“ eingestellt ist. So wird nur der freifließende Wein verwendet, der technisch dann ungepresst und sulfidfrei ist.
Für den Ausbau verwendet Gian Luca Mazzella spezielle, nicht getoastete Eichenfässer mit besonderer Reifung und Dicke, um die richtige Menge an Sauerstoff zu gewährleisten.
Aufgrund der großen Menge an Anthocyanen, dem niedrigen pH-Wert sowie dem hohen Säuregehalt beginnt der biologische Säureabbau normalerweise Ende August - also im Jahr nach der Lese. Dieser sehr späte malolaktische Prozess ist unter anderem ein Garant für die lange Lebensdauer der Weine.
Nach der Reife im Keller, werden die Weine ohne Filtration abgefüllt. Es gibt stets lediglich eine kleine Menge (zwischen drei- und viertausend Flaschen) eines Jahrgangs auf dem Markt und wir haben die große Ehre, davon jeweils etwa 350 Flaschen exklusiv in Deutschland anbieten zu dürfen.
Echtheitsgarantie dank NFC-Technologie
Jede Flasche von Gian Luca Mazzella ist mit einem individuellen NFC-TAG ausgestattet. Dieser innovative Chip gewährleistet die Echtheit jeder Flasche.
Mit der speziell entwickelten NFC-App können Sie den Chip auf jeder Flasche ganz einfach scannen. Halten Sie Ihr Smartphone in die Nähe des NFC-TAGs. Die App liefert direkt individuelle Details wie technische Daten und die entsprechende Flaschennummer.
Manifest
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Pressemitteilung
Klicken Sie hier für die Pressemitteilung Gian Luca Mazzellas viel gelobter Weine.