Markus Molitor

Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland

Es wäre eine Untertreibung ohnegleichen, uns mangelnde Vielfalt an Riesling-Weinen von Mosel, Saar und Ruwer zu bescheinigen. Wir sind uns dessen bewusst. Komfortabel thronen wir auf dem Riesling-Schatz, der unter unseren Büros im Keller liegt und reift. Größer kann er kaum werden – dachten wir. Dann kam Markus Molitor.       Mehr lesen

67 Artikel gefunden
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
von bis
4 von 4
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!
1.5 l
2016 Graacher Himmelreich*** Pinot Noir Q.b.A. trocken
242,72 € *
1.5 l (1 l = 161,81 €)
Internationale Bewertung
  • 91 / 100 Wine Advocate
Mehr lesen
2013 Zeltinger Sonnenuhr Riesling Kabinett goldene Kapsel
18,52 € *
0.75 l (1 l = 24,69 €)
1.5 l
2016 Brauneberger Klostergarten*** Pinot Noir Q.b.A. trocken
160,84 € *
1.5 l (1 l = 107,23 €)
2016 Brauneberger Klostergarten*** Pinot Noir Q.b.A. trocken
77,01 € *
0.75 l (1 l = 102,68 €)
3 l
2016 Graacher Himmelreich*** Pinot Noir Q.b.A. trocken
486,42 € *
3 l (1 l = 162,14 €)
3 l
2016 Brauneberger Klostergarten*** Pinot Noir Q.b.A. trocken
324,61 € *
3 l (1 l = 108,20 €)
Internationale Bewertung
  • 98 / 100 Wine Advocate
  • 92+ / 100 Mosel Fine Wines
  • 93 / 100 Vinous
Mehr lesen
2017 Ockfener Bockstein Riesling Auslese***weisse Kapsel
74,08 € *
0.75 l (1 l = 98,77 €)
Internationale Bewertung
  • 99 / 100 Wine Advocate
  • 96 / 100 Mosel Fine Wines
  • 94 / 100 Vinous
Mehr lesen
2017 Erdener Treppchen Riesling Auslese***weisse Kapsel
74,08 € *
0.75 l (1 l = 98,77 €)
1.5 l
2017 Graacher Himmelreich*** Pinot Noir Q.b.A. trocken
242,72 € *
1.5 l (1 l = 161,81 €)
2017 Brauneberger Klostergarten*** Pinot Noir Q.b.A. trocken
77,01 € *
0.75 l (1 l = 102,68 €)
2017 Graacher Himmelreich*** Pinot Noir Q.b.A. trocken
116,97 € *
0.75 l (1 l = 155,96 €)
2017 Trarbacher Schlossberg*** Pinot Noir Q.b.A. trocken
92,61 € *
0.75 l (1 l = 123,48 €)
3 l
2017 Graacher Himmelreich*** Pinot Noir Q.b.A. trocken
486,42 € *
3 l (1 l = 162,14 €)
4 von 4
Story

Immer mal wieder ließ uns in Verkostungen der eine oder andere Molitor Wein erstaunen. Allerdings zogen wir nie den einzig richtigen Schluss daraus. Eine Sternschnuppe, ach wie schön. Schnell vergangen der Moment und bald schon vergessen. 2014 reiste unser Team an die Mosel und besuchte Markus Molitor im Haus Klosterberg in Bernkastel-Wehlen.

Die Erfolgsgeschichte von Markus Molitor

Markus Molitor übernahm 1984 im Alter von 20 Jahren das Weingut seiner Familie. Die achte Generation Molitor im Weinbau. Eine Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf. Zupackend wie sein Händedruck setzte er Schritt für Schritt seine weitreichenden Pläne um. Es ging um nicht weniger als eine Renaissance der großen Rieslinge der wilhelminischen Ära einzuleiten.

Gleich zu Beginn kaufte er das Haus Klosterberg, ein Weingut aus dem 19. Jahrhundert, idyllisch gelegen, aber mit ziemlich runtergekommenen Gebäuden. Heute ist es ein Aushängeschild für Architektur im Weinbau. Akribisch restauriert und mit feinem Gespür für Tradition und Moderne eingerichtet (einzig der Blick vom Wohnzimmer auf die Hochmoselbrücke trübt das Gesamtbild).

Hier ein paar Fakten: Inzwischen werden ca. 60 ha in 15 Einzellagen bewirtschaftet, Tendenz noch steigend. Es handelt sich hauptsächlich um arbeitsintensive Steillagen. Markus Molitor beschäftigt allein 50 Angestellte für die Bearbeitung der Weinberge. Die Weine werden mit natürlichen Hefen spontan vergoren und reifen in Edelstahl, ab einer gewissen Qualität in 1.000 bis 3.000 Liter Eichenfässern.

Riesling und Spätburgunder aus Einzellagen

Markus Molitor brachte uns durch eine ausgiebige Verkostungsreihe seine Philosophie in flüssiger Form nahe: Er ließ seine Weine sprechen. Innerhalb kürzester Zeit wurden sämtliche Vorurteile, die wir je hatten, von der langen Tafel gefegt. Gerne listen wir sie hier noch einmal auf:

  • An der Mosel gibt es keine richtig guten trockenen Weine, das lässt die Säure nicht zu.
  • Wer allein bis zu 20 verschiedene Kabinett-Weine pro Jahrgang vermarktet, kann nur verrückt sein.
  • Ein Riesling aus dem Barrique ist wie eine Ballerina, die in Holzschuhen tanzt.
  • An der Mosel gibt es keinen Platz für Spätburgunder, das ist Flächenverschwendung.

Fazit: In wenigen Stunden lernten wir durch die Bank hervorragende bis denkwürdige Rieslinge kennen, aber auch Spätburgunder, die in der Tat dem Burgund zur Ehre gereichen würden. Mit der hauseigenen Klassifizierung muss man sich ein wenig beschäftigen, aber es ist jeden Aufwand wert. Es liegt in Ihrer Hand, sich der geschmacklichen Einzigartigkeit der Molitor-Weine zu nähern, wir möchten nicht einen davon jemals missen und freuen uns auf jeden seiner Weine, den wir noch nicht kennenlernen konnten.

Autor: Hans-Jürgen Teßnow 

Fakten
Land:Deutschland
Region:Mosel-Saar-Ruwer
Eigentümer:Markus Molitor
Zuletzt angesehen