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94 Wine Advocate
BIO
2017 Mölsheim ZELLERWEG AM SCHWARZEN HERRGOTT Riesling Grosses Gewächs Q.b.A. trocken
55,00 € *
0.75 l (1 l = 73,33 €*)
94 Wine Advocate
BIO
2018 Mölsheim ZELLERWEG AM SCHWARZEN HERRGOTT Riesling Grosses Gewächs Q.b.A. trocken
55,00 € *
0.75 l (1 l = 73,33 €*)
94-95+ Wine Advocate
BIO
2019 Mölsheim ZELLERWEG AM SCHWARZEN HERRGOTT Riesling Grosses Gewächs Q.b.A. trocken
55,00 € *
0.75 l (1 l = 73,33 €*)
BIO
2020 Mölsheim ZELLERWEG AM SCHWARZEN HERRGOTT Riesling Grosses Gewächs Q.b.A. trocken
55,00 € *
0.75 l (1 l = 73,33 €*)
HO Spanier und die göttliche Lage

Am Ende der Welt wollte niemand wirklich Wein machen: Das Zellertal liegt an der Schnittstelle zwischen den Weinregionen Pfalz und Rheinhessen und war im Grunde komplett in Vergessenheit geraten. Doch Hans-Oliver Spanier, Leiter des Weinguts Battenfeld Spanier, den alle schlicht HO nennen, sah Anfang der 1990er Jahre das riesige Potenzial dieses Tals, das von Osten nach Westen ausgerichtet ist.

Die besten Parzellen wollte zuerst niemand haben

Und er wundert sich bis heute: „Die besten Parzellen kamen zu mir. Sie waren damals faktisch wertlos.“ Im Zellertal war und ist es vergleichsweise kühl wegen der Winde, die vom Donnersberg herunterwehen. Die Böden aus Tonmergel mit sehr hohem Kalksteinanteil sind ein Schatz, den HO einfach heben musste. Insbesondere in der Lage „Mölsheim Zellerweg – Am schwarzen Herrgott“ konnte er seine Philosophie auf den Punkt bringen: „Was mich interessiert, ist das jenseits der vergänglichen Frucht angesiedelte Aromenspektrum der Steine und des Bodens. Tanzende Mineralien. Salziger Herkunftscharakter.“

Den Namen hat die Lage übrigens von einem alten Feldkreuz, das im Laufe der Zeit schwarz verwitterte. Es wurde vor langer Zeit von den Brüdern des nahen Klosters Zell errichtet und 1928 durch ein Mahnmal ersetzt. Das neue Kreuz gegenüber braucht noch ein paar Jahrzehnte bis zur ursprünglichen Färbung.

Biodynamie und perfekte Reifung

Der Paradigmenwechsel, an dem HO fleißig mitwirkte – die Hinwendung zum Terroir – hatte noch eine zweite Seite: „Es war uns vergönnt, mit den Ideen der Ökologie, der Biodynamie komplett neu Akzente zu setzen – eine der spannendsten Phasen des Weltweinbaus.“ Zur ganzen Geschichte gehören neben dem Respekt vor der Lage und der Tradition auch die Investition: „Die besten Traubenwagen, die besten Pressen, die tollsten Fässer“ wurden angeschafft, nicht zu vergessen die Errichtung des modernen Reifekellers. Denn HO ist der festen Überzeugung: „Viele Weine werden viel zu jung getrunken.“

Wir freuen uns sehr, Ihnen vier Jahrgänge dieses Ausnahmeweins mit einem enormen Lagerpotenzial anbieten zu können.

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