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Philosophie
Früher konnte ein geübter Weinkenner, wenn er gut war,
problemlos einen Graves von Pauillac unterscheiden, und dass ein Wein
aus der Toskana anders schmeckte, verstand sich von selbst.
Heute kann man nur noch den beratenden Oenologen herausschmecken, oder
im Bestfall das Fabrikat der Konzentrationsmaschine. Beim Vertrieb
solchermaßen uniformer, auf schnelle Trinkreife
konzipierter Weine lassen wir anderen gerne den Vortritt.
Natürlich setzen wir uns aktiv mit Parkers Lieblingen auseinander,
aber unsere Erfahrungen ermutigen uns nicht, hier mehr einzusteigen.
Ein 1997er Harlan Estate, den ich mit befreundeten Kollegen probierte,
hatte irgendwie von allem ‚zuviel des guten’. Wir haben hin
und her diskutiert, aber der Wein hat keinem wirklich geschmeckt. Die
Flasche wurde nicht ausgetrunken und der einzige, der richtig Spass an
diesem Wein hatte, war der Rinderbraten am nächsten Tag.
Unsere ganze Liebe gilt weiterhin den Klassikern:
- Die großen Bordeaux.
- Die großen roten und
weißen Burgunder, denen unsere besondere Liebe gilt. Die
Weißweine – Chardonnays in Vollendung und die Rotweine als
qualitative Spitze des Pinot Noirs.
- Die großen Rieslinge dieser
Welt, allen voran die fruchtigen und edelsüßen
Spezialitäten aus Deutschland.
- Die großen Champagne, beste
Jahrgänge von renommierten Häusern und unser Champagne
Bollinger, den wir exklusiv für Deutschland direkt vom Maison
Bollinger importieren.
- Die großen Portweine, wie z.B. Graham‘s Port:
hier
haben wir in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass wir immer
alles selber trinken mussten, da es in unserem Lande an britischer
Tradition fehlt, um diesen Wein würdigen zu können.
- Und die großen Sauvignon Blancs
dieser Welt, bei uns vertreten durch den genialen Didier Dagueneau.
Wir sind seit 1992 Partner für den
ambitionierten Genießer und all diejenigen, denen Weine von der
Stange nicht gut genug sind.
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